{"id":181,"date":"2017-08-08T06:58:01","date_gmt":"2017-08-08T06:58:01","guid":{"rendered":"http:\/\/xdemo14.daext.com\/?page_id=181"},"modified":"2023-10-11T13:41:30","modified_gmt":"2023-10-11T13:41:30","slug":"flags-in-a-post-german-version-flat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/demo.daext.com\/hreflang-flags\/flags-in-a-post-german-version-flat\/","title":{"rendered":"Flags in a Post (German Version)"},"content":{"rendered":"<div style=\"margin-bottom: 32px;\">\n<h3 id=\"title-h3-with-flags\" style=\"display: inline-block; line-height: 30px; margin-bottom: 0;\">Stolz und Vorurteil<\/h3>\n<div id=\"title-flags\" style=\"float: right;\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Trotz aller Fragen, die Mrs. Bennet mit Unterst\u00fctzung ihrer f\u00fcnf T\u00f6chter zu diesem Thema stellte, lie\u00df sich ihr Mann keine befriedigende Beschreibung von Mr. Bingley entlocken. Dabei versuchten sie es mit allen Mitteln: Sie \u00fcberfielen ihn mit unverhohlenen Fragen, mit listigen Unterstellungen und mit weit hergeholten Vermutungen. Aber er lie\u00df sich trotz all ihrer Geschicklichkeit nicht in die Falle locken, und so mussten sie zu guter Letzt dankbar f\u00fcr die Informationen aus zweiter Hand sein, die ihnen ihre Nachbarin, Lady Lucas, gab. Ihr Bericht fiel ausgesprochen g\u00fcnstig aus. Sir William war entz\u00fcckt von Mr. Bingley gewesen. Er war jung, sah hinrei\u00dfend aus, war \u00e4u- \u00dferst umg\u00e4nglich, und, um allem die Krone aufzusetzen, er hatte vor, zum n\u00e4chsten Ball mit gro\u00dfer Gesellschaft zu kommen. Nichts h\u00e4tte vielversprechender sein k\u00f6nnen. Gerne tanzen hie\u00df schon halb verliebt sein; und so machte 12 man sich lebhafte Hoffnungen, Mr. Bingleys Herz zu erobern.<\/p>\n<p>\u00bbWenn ich es nur erleben darf, dass eine meiner T\u00f6chter ihr Gl\u00fcck in Netherfield macht und die anderen ebenso gut verheiratet sind\u00ab, sagte Mrs. Bennet zu ihrem Mann, \u00bbdann bin ich wunschlos gl\u00fccklich.\u00ab<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter erwiderte Mr. Bingley Mr. Bennets Besuch und sa\u00df ungef\u00e4hr zehn Minuten2 mit ihm in seiner Bibliothek. Er hatte die Hoffnung gehegt, auch einen Blick auf die jungen Damen werfen zu d\u00fcrfen, von deren Sch\u00f6nheit er schon so viel geh\u00f6rt hatte \u2013 aber er sah nur den Vater. Die Damen waren etwas gl\u00fccklicher, denn sie konnten immerhin von einem Fenster im ersten Stock aus erkennen, dass er eine blaue Jacke3 trug und auf einem schwarzen Pferd ritt.<\/p>\n<p>Eine Einladung zum Essen wurde bald darauf abgeschickt, und schon hatte Mrs. Bennet die G\u00e4nge geplant, die ihren Kochk\u00fcnsten zur Ehre gereichen sollten, als eine Antwort eintraf, die alles hinausschob. Mr. Bingley hatte leider f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag eine Verpflichtung in London und konnte infolgedessen der Ehre ihrer Einladung nicht Folge leisten et cetera. Mrs. Bennet war sehr beunruhigt. Sie konnte sich gar nicht vorstellen, was er wohl so kurz nach seiner Ankunft in Hertfordshire bereits in London zu tun haben k\u00f6nne, und hatte schon Bef\u00fcrchtungen, er werde nun in der Weltgeschichte herumschwirren, anstatt sich in Netherfield anzusiedeln, wie es sich geh\u00f6rte. Lady Lucas d\u00e4mpfte ihre Sorge etwas; sie brachte den Gedanken auf, er sei vielleicht nur nach London gefahren, um eine gr\u00f6\u00dfere Gesellschaft zu dem Ball abzuholen; und bald folgte auch ein Bericht, dem zufolge Mr. Bingley zw\u00f6lf Damen und sieben Herren mitbringen wollte. Von der \u00dcberzahl der Damen waren die M\u00e4dchen nicht begeistert, aber sie wurden 13 am Tag vor dem Ball mit der Nachricht getr\u00f6stet, er werde statt zw\u00f6lf nur sechs Damen mitbringen \u2013 seine f\u00fcnf Schwestern und eine Cousine. Und als die Gesellschaft den Ballsaal endlich betrat, bestand sie insgesamt nur aus f\u00fcnf Personen \u2013 Mr. Bingley, seinen beiden Schwestern, dem Mann der \u00e4lteren und einem anderen jungen Mann.<\/p>\n<p>Mr. Bingley sah gut aus und trat wie ein Gentleman auf; er hatte gewinnende Z\u00fcge und ein offenes nat\u00fcrliches Benehmen. Seine Schwestern waren vornehme Damen von ausgesprochen modischer Erscheinung. Sein Schwager, Mr. Hurst, sah wie ein Gentleman aus, aber das war auch alles. Sein Freund Mr. Darcy hingegen zog schnell die Aufmerksamkeit des Saales auf sich durch seine schlanke, gro- \u00dfe Gestalt, seine angenehmen Z\u00fcge, seinen vornehmen Ausdruck und durch das Ger\u00fccht, das schon f\u00fcnf Minuten nach seinem Eintritt in Umlauf war, er habe Einnahmen von zehntausend pro Jahr. Die Herren nannten ihn einen pr\u00e4chtigen Burschen, und die Damen waren sich einig, dass er wesentlich besser aussah als Mr. Bingley. W\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte des Abends wurde er sehr bewundert, aber dann rief sein Benehmen Emp\u00f6rung hervor, welche die Woge seiner Beliebtheit abflauen lie\u00df; man fand n\u00e4mlich heraus, dass er stolz war, erhaben \u00fcber die anwesende Gesellschaft und \u00fcber die ihm erwiesene Freundlichkeit. Und nicht einmal sein riesiger Besitz in Derbyshire konnte ihn nun davor retten, absto\u00dfende, widerliche Z\u00fcge zu haben und seinem Freund nicht das Wasser reichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mr. Bingley hatte sich schnell mit allen wichtigen Leuten im Saal bekanntgemacht. Er war lebhaft und zug\u00e4nglich, tanzte jeden Tanz, \u00e4rgerte sich, dass der Ball so fr\u00fch zu Ende ging, und spielte mit dem Gedanken an einen eigenen Ball bei sich in Netherfield. Solche liebenswerten Eigenschaften sprachen f\u00fcr sich. Welch ein Unterschied zwi- 14 schen ihm und seinem Freund! Mr. Darcy tanzte nur einmal mit Mrs. Hurst und einmal mit Miss Bingley, wollte keiner anderen Dame vorgestellt werden und verbrachte den Rest des Abends damit, im Saal umherzugehen und sich gelegentlich mit seinen Freunden zu unterhalten. \u00dcber seinen Charakter war das Urteil gef\u00e4llt: Er war der hochm\u00fctigste, unangenehmste Mann der Welt, und alle hofften, er werde nie wieder an einem Fest teilnehmen. Ganz besonders heftig war Mrs. Bennet gegen ihn eingenommen. Er hatte eine ihrer T\u00f6chter geringsch\u00e4tzig behandelt, und deshalb steigerte sich ihre Abneigung gegen sein Benehmen im Allgemeinen zu ganz besonderem Widerwillen.<\/p>\n<p>Wegen der Knappheit an M\u00e4nnern war Elizabeth gezwungen gewesen, zwei T\u00e4nze lang sitzen zu bleiben. Einige Zeit stand dabei Mr. Darcy so nahe bei ihr, dass sie eine Unterhaltung zwischen ihm und Mr. Bingley mith\u00f6ren konnte, der ein paar Minuten vom Tanzen her\u00fcbergekommen war,4 um auch seinen Freund dazu zu bewegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stolz und Vorurteil Trotz aller Fragen, die Mrs. Bennet mit Unterst\u00fctzung ihrer f\u00fcnf T\u00f6chter zu diesem Thema stellte, lie\u00df sich ihr Mann keine befriedigende Beschreibung von Mr. Bingley entlocken. Dabei versuchten sie es mit allen Mitteln: Sie \u00fcberfielen ihn mit unverhohlenen Fragen, mit listigen Unterstellungen und mit weit hergeholten Vermutungen. 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